Junge Pianisten aus ganz Deutschland zu Gast in Zwickau

veröffentlicht am: 02.04.2025

Das Kulturamt informiert:

Hohe Anmeldezahlen für 27. Kleinen Schumann Wettbewerb

Die 27. Auflage des Kleinen Schumann-Wettbewerbes findet vom 24. bis 26. April 2025 in der Robert-Schumann-Stadt Zwickau statt. Zu Gast sind dann 42 junge Nachwuchspianisten aus ganz Deutschland. Sie stellen sich in drei Altersgruppen der Jury aus Deutschland und Österreich.

Ab 1968 als „Leistungsvergleich junger Pianisten zu Ehren Robert Schumanns“ im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt ausgetragen, fand er bis 1991 republikweit statt. 1994 wurde er in Anlehnung an den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Kleiner Schumann-Wettbewerb umbenannt und der Untertitel Wettbewerb junger Pianisten zu Ehren Robert Schumanns etabliert. Seither findet er in zweijährigem Turnus statt. Der Wettbewerb ist bundesweit ausgeschrieben und wendet sich an junge Pianisten und Pianistinnen, die noch kein Studium aufgenommen haben.

Freude über hohe Anmeldezahlen

Für den diesjährigen Wettbewerb in der Geburtsstadt Robert Schumanns hatten sich insgesamt 67 Schüler angemeldet, zugelassen wurden letztlich 42. Sie kommen aus zehn Bundesländern: Bayern (3), Baden-Württemberg (12), Niedersachsen (1), Hessen (3), Sachsen-Anhalt (1), NRW (2), Sachsen (12), Thüringen (2), Hamburg (1) und Berlin (5). Gespielt wird schließlich in drei Altersgruppen: Altersgruppe I (bis 10 Jahre) mit 16 Teilnehmern, Altersgruppe II (11 bis 14 Jahre) mit 13 Teilnehmern und Altersgruppe III (15 bis 19 Jahre) mit 13 Teilnehmern.

„Diese hohe Anmeldezahl freut uns natürlich sehr und spricht für die Qualität des Wettbewerbs“, sagt Daniel Kaiser, Leiter des Robert-Schumann-Konservatoriums und des Ausscheids. 

Der Wettbewerb beginnt am Donnerstag, dem 24. April um 13.30 Uhr im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums mit den Wertungsvorspielen der Altersgruppe I. Am Freitag und am Samstag beginnen die Wertungsvorspiele jeweils um 9.30 Uhr. Die Vorspiele sind öffentlich und können kostenfrei besucht werden. Das Preisträgerkonzert findet am Samstag, dem 26. April um 18 Uhr im Robert-Schumann-Saal statt. Die Eintrittskarten sind im Sekretariat des Konservatoriums bzw. an der Abendkasse zum Preis von 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro) erhältlich. 

Preisgelder und Jury

Insgesamt stehen 4.100 Euro an Preisgeldern zur Verfügung. Außerdem vergibt die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. einen Sonderpreis für den Teilnehmer mit der höchsten Wertung des Wettbewerbes. Weiterhin wird die beste Interpretation eines ab 1970 komponierten Werkes mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Neu in diesem Jahr ist ein Sonderpreis für den besten sächsischen Teilnehmer.

Der Jury gehören an:

  • Prof. Gunnar Nauck, Dresden/ Juryvorsitzender (Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber“ Dresden)
  • Prof. Christian A. Pohl, Leipzig (Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig)
  • Prof. Benjamin Kammerer, Innsbruck (Univ.-Prof. für Klavier und Klavierdidaktik an der Universität Mozarteum Salzburg)
  • Prof. Sontraud Speidel, Karlsruhe (Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe)
  • Karine Terterian, Leipzig (Musikschule Johann Sebastian Bach)
  • Jurysekretärin: Renate Wachsmuth, Zwickau
  • Wettbewerbsleiter: Daniel Kaiser, Zwickau

Organisiert und durchgeführt wird der Wettbewerb vom Kulturamt der Stadt Zwickau in Kooperation mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. und dem Robert Schumann Konservatorium. Gefördert wird der Wettbewerb vom Kulturraum Vogtland-Zwickau und der Sparkasse Zwickau.

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